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EHRENAMT
Die Stimmen aus dem
Sächsischen Staatsministerium und den Rundfunkanstalten
Endlich fordert ein sächsischer Staatsminister die
Ausprägung
des Ehrenamtes in seiner Bevölkerung. Möglicherweise hat
er
bemerkt, dass trotz 1-Euro-Jobbern im sozialen Bereich das
"Billigpersonal" fehlt, die Freiwilligen
Feuerwehren aussterben,
und auch sonst die allgemeine Landflucht der Jugend hin
zum
auskömmlichen Broterwerb Löcher im sozialen
Betreuungsbereich
erzeugen.

Also hat die Staatsregierung schon 2006
gegengesteuert und ein Förderprogramm für das
Bürgerschaftliche Engagement aufgesetzt.
Doch auch im Jahr 2009 scheint die Situation nach Ansicht der
sächsischen Staatsregierung einen Werbefeldzug erfordern, damit
mehr Bürger sich ehrenamtlich engagieren, oder anderes herum,
zu
wenig Bürger engagieren sich kostenfrei in
Ihrer Freizeit für
andere. Im ganzen Land ist eine
regelrechte Ehrenamt-Hype entbrannt.
Und die Mensch können sich dabei an Vorbildern
ausrichten, zum Beispiel an hochrangigen Politikern,
Managern oder einfach an Bankiers.
Die sind oft
noch im Golf- oder Schießclub ehrenamtlich aktiv
;-)
Kapitalismus
ist eine Wirtschaftsform, die auf Privateigentum und
Marktwirtschaft beruht, deren elementare Funktionsweise auf
Geld
als Tauschmittel beruht.
Das Ehrenamt
hat
sich seit seiner Entstehung stark gewandelt.
Es entsteht der Eindruck, unter dem Schutz gemeinnützig
anerkannter Organisationen gedeiht für die gemeinnützige
Betätigung von Langzeitarbeitslosen, organisiert mit staatlichen
Förderprojekten eine separate Lohndumping-Plattform, im
Rahmen
von Aufwandsentschädigungen
für zusätzliche Tätigkeiten die
selbstverständlich keine regulären Arbeitsplätze
verdrängen.

Die Waage oder
Die Aufgabenverteilung zwischen Ehrenamtlern und Nicht-Ehrenamtlern:
In diesem Beispiel sind die jährlichen Aufgaben eines Vorstandes eines
Kleingartenvereins im Vergleich zu den Aufgaben eines Mitgliedes
eines Kleingartenvereins gegenübergestellt.

Die Frage: "Warum auf dieser Seite ?" fragt: Warum soll
ich mich auf die Aufgabenseite des Vorstandes stellen ?, ist es doch
auf der Aufgabenseite des Mitgliedes viel komfortabler.

Gerechtigkeit
beruht auf Geben und Nehmen
oder
Motivation erzeugen und Motivation fördern
Was ist es, was den
Ehrenamtler motiviert, sich ständig für den Rest der Gesellschaft
einzusetzen, ohne die Forderung einer ausgewogenen Gegenleistung ?
Diese Frage sollte
jeder selbst für sich beantworten und das Ergebnis mit sich
vereinbaren, denn das alte Prinzip "Tue nichts gutes,
widerfährt Dir nichts böses" wirkt und ich möchte Sie an
dieser Stelle vor einer späteren Ent-Täuschung (eine Enttäuschung
ist etwas positives, weil Sie sich von einer eigenen Täuschung
befreien) bewahren.
Denken Sie einmal gut über Ihr kostenfreies Engagement nach, Sie
übernehmen Aufgaben zum NULL-Tarif und opfern Ihre Freizeit,
treffen Entscheidungen, gehen Risiken ein und müssen sich dafür
später verantworten.
Ja sagen Sie jetzt vielleicht, "das machen Sie sehr gern und die anderen brauchen Sie und
ohne Sie geht es nicht" ... ist das so ? ... oder machen Sie
sich was vor ?
Machen Sie es mit sich aus, wie intensiv Sie Ihre Kraft für die
Allgemeinheit opfern, sagen Sie an passender Stelle einmal
"NEIN" und verhindern Sie Ihr eigenes Irrenamt.
Das Mindeste, was Sie als ehrenamtlich in Ihrer Freizeit tätiger
Mensch von Ihren Mitmenschen für die Sie sich unentgeltlich
aufopfern erwarten können, ist die Wertschätzung Ihrer Arbeit.

Raus aus dem
Hamsterlaufrad oder
Ich ändere meine Ansichten auf die Dinge
Was ist es, was den
Ehrenamtler motiviert, sich ständig für den Rest der Gesellschaft
einzusetzen, ohne die Forderung einer ausgewogenen Gegenleistung ?
Diese Frage sollte
jeder selbst für sich beantworten und das Ergebnis mit sich
vereinbaren, denn das alte Prinzip "Tue nichts gutes,
widerfährt Dir nichts böses" wirkt und ich möchte Sie an
dieser Stelle vor einer späteren Ent-Täuschung (eine Enttäuschung
ist etwas positives, weil Sie sich von einer eigenen Täuschung
befreien) bewahren.
Denken Sie einmal gut über Ihr kostenfreies Engagement nach, Sie
übernehmen Aufgaben zum NULL-Tarif und opfern Ihre Freizeit,
treffen Entscheidungen, gehen Risiken ein und müssen sich dafür
später verantworten.
Ja sagen Sie jetzt vielleicht, "das machen Sie sehr gern und die anderen brauchen Sie und
ohne Sie geht es nicht" ... ist das so ? ... oder machen Sie
sich was vor ?
Machen Sie es mit sich aus, wie intensiv Sie Ihre Kraft für die
Allgemeinheit opfern, sagen Sie an passender Stelle einmal
"NEIN" und verhindern Sie Ihr eigenes Irrenamt.
Das Mindeste, was Sie als ehrenamtlich in Ihrer Freizeit tätiger
Mensch von Ihren Mitmenschen für die Sie sich unentgeltlich
aufopfern erwarten können, ist die Wertschätzung Ihrer Arbeit.
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